Ausstellungen
Auszüge aus Presse und Kunstkritik

Claudia Wahjudi, Kunstkritikerin (u.a. Kunstforum international), im Berliner "Tagesspiegel":
"Sie (die Galeristin) lotst Besucher gleich ins Lager und schiebt Leinwände hin und her, bis da plötzlich ein großes Bild von einem Vollblutpferd steht, das die Berliner Künstlerin Christa Walhof so fotorealistisch gemalt hat, dass es gleich aus der Leinwand zu preschen scheint. Man müsste Pferdefreund sein, um seine ganze Finesse auf einen Blick zu begreifen, oder besser: ein Pferdebilder gewohnter Engländer.."

Tony Dell, ein in London lebender bekannter australischer Cricket-Spieler und Gesellschafts-Kolumnist, auf seinem blog über die Londoner Ausstellung 'The Horse Fascination':
"Wenn Sie Pferde lieben und ein grosses Haus haben, dann lassen Sie alles stehen und liegen und gehen Sie in die Galerie HFContemporary Art und sehen Sie sich die Pferdebilder von Christa Walhof an. Sie sollen das beste sein seit George Stubbs, obwohl ich immer dachte dass seine Pferde etwas seltsame Formen hätten. Nun gut, man sagte also sie sei die beste, und tatsächlich war ich nicht überrascht!. Ich hätte schwören können, dass es Fotografien seien, aber nein, diese riesigen Pferdebilder sind so realistisch und mit solcher Brillianz gemalt, und
sie sehen so täuschend echt aus, dass jeder Pferdefreund sofort aufsitzen möchte, wären sie nur gross genug.."

National Gallery London - Chris Riopelle, Chefkurator. über die Ausstellung 'The Horse Fascination': ".. und ich freue mich ganz besonders, wenn ich einen Künstler entdecke, der eine einzigartige und wirklich überzeugende Arbeit macht. Herzlichen Glückwunsch!"
Cherry und John Steel, Vollblutzucht England: "Christa's Bilder erfassen das Wesen des Pferdes. Man wird von einer glänzenden Technik regelrecht verzaubert, und auch die sehr schwierigen großen Formate werden mit Leichtigkeit gemeistert, was von einem fundierten Wissen über die Anatomie des Pferdes zeugt. Und das alles in einem eigenen unverwechselbaren Stil, in einer perfekten Ausführung von Licht und Schatten.
Die Gemälde wirken so lebendig, als wäre es ein sehr gutes Foto des Tieres in seiner Umgebung. Es ist so gut, dass du denkst, du befindest dich in der Gegenwart des Tieres."
Gertrud Völlering - im "Berliner Abendblatt" (Auszug): "Fast erwartet man, das glatte, warme Fell des Pferdes zu spüren, seine Muskeln und Sehnen, die sich darunter abzeichnen. Doch Christa Walhof's Pferde bestehen nur aus Leinwand und Farbe, sie sind nur gemalt - aber so, dass man sich nicht wundern würde, wenn hin und wieder ein leises Schnauben zu hören wäre.
Pferde hat sie schon als Kind gemalt. Sie wuchs im Allgäu auf, war ein pferdeverrücktes Mädchen, wie es inzwischen viele gibt. Nur dass sie nicht Pferdewirtin oder Reittherapeutin werden wollte, sondern "die beste Pferdemalerin Bayerns". Nach der Schule ging sie an die Kunstakademie München, die sie mit dem Meisterschülertitel abschloss.
Doch eines Tages waren die Pferde wieder da. "Ich wollte wissen, ob ich es wirklich kann", erzählt sie. Pferde, das muss man dazu
sagen, sind unglaublich schwierig zu malen. Die Tiere haben ja kein wuscheliges Fell, unter dem man die genauen Formen von
Gelenken, Muskeln und Sehnen verstecken kann. Obendrein muss der Pferdemaler wiedergeben, wie sich das Licht auf dem glatten Fell spiegelt, muss anspruchsvolle Partien wie Nüstern und Hufe meistern und schließlich dem Auge jenes Leuchten geben, das das Tier lebendig werden läßt. Christa Walhof beherrscht das alles meisterhaft. Allerdings hat sie sich diese Kunst hart erarbeitet: Ungezählte Stunden war sie im Reitstall oder an der Koppel, hat Pferde beobachtet, gezeichnet und fotografiert. Und manchmal ist sie auch ins veterinärmedizinische Institut gegangen, um an Kadavern die Anatomie der Pferde zu studieren. Zwei bis drei Monate arbeitet sie an einem Bild, bis zu 30 Farbaufträge sind notwendig, bis sie mit dem Spiel von Licht und Schatten auf dem Fell, mit dem Glanz des Auges zufrieden ist.
Dann lebt das Pferd und bleibt doch ein bißchen ein Traum, weil Christa Walhof auf jeden Hintergrund verzichtet. Ohne Wald, Wiesen, Häuser und Menschen, die ihm einen Bezug geben, wirkt das Pferd, so realistisch es auch gemalt ist, wie aus Zeit und Raum gefallen, ein entrücktes Sehnsuchtsmotiv."

von den Ausstellungen
in Berlin, London, Gargilesse (Frankreich), Innsbruck, Gabelhofen, Monaco u.a.

     

Presse, Kataloge, Plakate
(Auswahl)



   



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